im Nationalpark Torres del Paine

Es steht in allen Reiseführern. Kommst du als Reisender in den untersten Süden von Chile, ist der Besuch des Nationalparks Torres del Paine ein muss. Touristenpflicht sozusagen. So konnten und wollten auch wir uns dieser Pflicht nicht entziehen. Wenn schon - denn schon, denken wir und beschliessen, den ganzen Nationalpark auf einer mehrtägigen Trekkingroute, dem sogenannten O, zu umrunden. Kurz entschlossen wird Verpflegung für 10 Tage kalkuliert und eingekauft, ein Zelt, "Küche" und Gaskocher angeschafft. Denn die Tour bietet grandioseste Landschaft, aber minimalste Infrastruktur. 

Übernachten darf man nur auf offiziellen Plätzen, streng kontrolliert und überwacht von den Parkrangern. Diese Camps sind ausgestattet mit Dusche und Plumpsklo, völlig ausreichend - eigentlich. Ausser zur Wandersaison, wo sich täglich hundert und mehr Camper um ihre Grundbedürfnisse kümmern, das Klo wird dann sogar  "überflüssig". Im weiteren führen einige Camps eine Art Kiosk. Die Imbisspreise allerdings solcherart, das die Idee vom Fastenwandern augenblicklich an Attraktivität gewinnt. Ein Ratgeber "Wie überlebe ich in der Natur des Nationalparks ohne dabei Bankrott zu gehen" wäre ein Bestseller.

Abgesehen davon ist diese Wanderung eines der schönsten und eindruckvollsten Dinge, die wir bisher in Südamerika erlebt haben. Nur zu empfehlen, aber bitte nicht weitersagen und ja nicht während der Hochsaison.

 

Torres del Paine

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Umwanderung

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